| Man spricht bei Pilzen, welche in Symbiose mit Pflanzen leben,
von Mykorrhizapilzen. Pflanzen sind mit ihren Wurzeln in der Lage Wasser, Mineralstoffe
und Nährsalze aus dem Humus zu lösen. Diese sind für die Pflanzen lebenswichtig. Pilze
sind in der Lage durch ihr, im Vergleich zu den Pflanzen, viel feineres Myzelium
(Wurzelgeflecht), Wasser und mineralische Stoffe besser aus dem Boden
herauszulösen. In der Symbiose (Mykorrhiza) mit Pflanzen umgeben die Pilze die Wurzeln
ihrer Wirtspflanzen und helfen den Pflanzen bei der Aufnahme dieser Stoffe. Sie erhalten
dafür Glukose (Stärke, Kohlenhydrate) von den Pflanzen, welche diese mit Hilfe des Chlorophyll und des
Sonnenlichts erzeugen . Dies hat für die Pflanze, vereinfacht gesagt, den gleichen
Effekt, wie wen man sie düngen würde, was diese natürlich stärkt. Zudem ist der Pilz
in der Lage gewisse toxische Stoffe zu dämmen, ähnlich wie der Einsatz von Antibiotika
beim Menschen. Diese beiden Effekte kräftigen die Pflanze
und machen sie widerstandsfähiger. Beide Partner
profitieren von dieser Lebensgemeinschaft und Störungen in diesem System, zum Beispiel
durch menschliche Einflussnahme, wirken sich negativ auf die Oekologie aus. Es gibt
mehrere Arten von Mykorrhiza wie z.B.; Ektomykorrhiza, Endomykorrhiza und vesikular-abuskuläre
Mykorrhiza (VR-Mykorrhiza). Diese hier zu erklären ginge zu weit. Dazu verweise ich auf
die Fachliteratur, oder andere Seiten im Internet nach Mykorrhiza. |
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