Was versteht man unter Symbiose, bzw. Mykorrhiza?

Last update: 9.2.03

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Man spricht bei Pilzen, welche in Symbiose mit Pflanzen leben, von Mykorrhizapilzen. Pflanzen sind mit ihren Wurzeln in der Lage Wasser, Mineralstoffe und Nährsalze aus dem Humus zu lösen. Diese sind für die Pflanzen lebenswichtig. Pilze sind in der Lage durch ihr,  im Vergleich zu den Pflanzen, viel feineres Myzelium (Wurzelgeflecht), Wasser und mineralische  Stoffe besser aus dem Boden herauszulösen. In der Symbiose (Mykorrhiza) mit Pflanzen umgeben die Pilze die Wurzeln ihrer Wirtspflanzen und helfen den Pflanzen bei der Aufnahme dieser Stoffe. Sie erhalten dafür Glukose (Stärke, Kohlenhydrate) von den Pflanzen, welche diese mit Hilfe des Chlorophyll und des Sonnenlichts erzeugen . Dies hat für die Pflanze, vereinfacht gesagt, den gleichen Effekt, wie wen man sie düngen würde, was diese natürlich stärkt. Zudem ist der Pilz in der Lage gewisse toxische Stoffe zu dämmen, ähnlich wie der Einsatz von Antibiotika beim Menschen. Diese beiden Effekte kräftigen die Pflanze und machen sie widerstandsfähiger. Beide Partner profitieren von dieser Lebensgemeinschaft und Störungen in diesem System, zum Beispiel durch menschliche Einflussnahme,  wirken sich negativ auf die Oekologie aus. Es gibt mehrere Arten von Mykorrhiza wie z.B.; Ektomykorrhiza, Endomykorrhiza und vesikular-abuskuläre Mykorrhiza (VR-Mykorrhiza). Diese hier zu erklären ginge zu weit. Dazu verweise ich auf die Fachliteratur, oder andere Seiten im Internet nach Mykorrhiza.