| Das hängt davon ab, wie ich zu den einzelnen Bildern
komme. Normalerweise mache ich Aufnahmen von eigenen Funden direkt in der Natur und
versuche dabei möglichst auch Elemente über den Fundort mit in die Aufnahme zu
integrieren (z.B. den Zapfen einer Fichte bei der Aufnahme eines Fichtenreizkers). Es kann
aber durchaus sein, dass solche Aufnahme misslingen und ich deshalb zu Hause den Fund
nochmals fotografiere um zu einer aussagekräftigeren Aufnahme zu kommen. Dabei fehlt mir
aber die natürliche Umgebung und die Aufnahme erfolgt auf einem geeigneten, neutralen
Hintergrund, wie z.B. auf einem Karton. Es kann auch sein, dass eine Aufnahme auf der
Pilzkontrollstelle, oder an einem Bestimmungsabend gemacht wird. Es handelt sich dabei
meist um Arten, welche ich selber noch nicht in der Natur fotografieren konnte, oder
Aufnahmen die bestimmte, artspezifische Merkmale besser zeigen. Auf jeden Fall
handelt es
sich um Aufnahmen welche es wert sind dokumentiert zu werden. Wie dem auch sei, das
Fotoarchiv ist dynamisch. Schlechtere Bilder werden laufend durch bessere Aufnahmen
ersetzt. Aufnahmen mit weniger, oder schlechtem Informationsgehalt werden durch solche,
die der Sache näher kommen ersetzt. Die Erfassung einer Art beginnt meist mit einer
ersten Fotografie, auch wenn diese nicht optimal ist. Die weitere Pflege der Aufnahmen
dieser neu erfassten Art ist dynamisch. |
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