| Gattung |
Agaricus |
| Deutsch |
Champignons |
| Namenshinweise |
|
| Literaturhinweis |
Mo 226, BL 274 |
| Hutform |
kugelig-ausgebreitet |
| Hutfarbe |
weiss, gelblich,
braun, selten rötlich |
| Hutoberfläche |
glatt, seidig,
faserig, fein- oder grobschuppig |
| Fleisch |
meist fleischig, oft rötend
oder gilbend |
| Lamellen |
frei bis fast frei,
jung blass (nie reinweiss), später graurosa, rosa, alt
schokoladenbraun, purpurbraun bis schwarzbraun. Schneide bleibt oft
heller. |
| Sporenfarbe |
purpurbraun |
| Stiel |
aufsteigend oder hängend
beringt (flüchtig), z.T. doppelt beringt |
| Vorkommen |
Erde, Mist, Wald,
Wiese, Humus |
| Besonderes |
|
| Wertbeurteilung |
gute Speisepilze.
Starke Gelbverfärbung bei Kratzen am S oder Hr und/oder Karbolgeruch
(wie Tinte), sowie sonst unangenehm riechende Arten gelten als
ungeniessbar bis giftig. Gilbende Arten reichern gerne Schwermetalle
an |
| Grösse |
klein bis sehr gross |
| Bestimmungshinweise |
Verfärbung röten bei
Anschnitt (im Fleisch), gilben im Fleisch oder aussen (Kombination
innen röten/aussen gilben möglich). Ring aufsteigend oder hängend.
Geruch |
| Weitere Hinweise |
!Karbol-Ch., A.
xanthoderma; Geruch nach Karbol, H u. Stielbasis
gilbt. !Wurzelnder Ch, A. romagnesii (wurzelt in St. Basis,
Ho sternförmig geschuppt. !Perlhuhn-Ch. Hh geschuppt, riecht wie
Karbol-Ch., H = gilbt, S verfärbt rosa. Alle drei sind giftige
Champignons. |
| Untergattungen Sektionen |
Agaricus; Ring
komplex, flockig u./o. doppelt, S oft gestiefelt, F+/- rötend. Sanguiolenti;
rötend, Ring einfach, hängend. Minores; klein,
+/- gilbend od. bräunend. Arvenses; F langsam gilbend.
Geruch angenehm. Xanthodermatei; Karbolgeruch |
|
Allgemeines: Champignons
haben nie reinweisse Lamellen im Gegensatz zu Knollenblätterpilzen! |
|