Agaricus, Champignon

Last update: 14.6.03

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Gattung  Agaricus
Deutsch  Champignons
Namenshinweise  
Literaturhinweis  Mo 226, BL 274
Hutform  kugelig-ausgebreitet
Hutfarbe  weiss, gelblich, braun, selten rötlich
Hutoberfläche  glatt, seidig, faserig, fein- oder grobschuppig
Fleisch  meist fleischig, oft rötend oder gilbend
Lamellen  frei bis fast frei, jung blass (nie reinweiss), später graurosa, rosa, alt schokoladenbraun, purpurbraun bis schwarzbraun. Schneide bleibt oft heller.
Sporenfarbe  purpurbraun
Stiel  aufsteigend oder hängend beringt (flüchtig), z.T. doppelt beringt
Vorkommen  Erde, Mist, Wald, Wiese, Humus
Besonderes  
Wertbeurteilung  gute Speisepilze. Starke Gelbverfärbung bei Kratzen am S oder Hr und/oder Karbolgeruch (wie Tinte), sowie sonst unangenehm riechende Arten gelten als ungeniessbar bis giftig. Gilbende Arten reichern gerne Schwermetalle an
Grösse  klein bis sehr gross
Bestimmungshinweise  Verfärbung röten bei Anschnitt (im Fleisch), gilben im Fleisch oder aussen (Kombination innen röten/aussen gilben möglich). Ring aufsteigend oder hängend. Geruch
Weitere Hinweise  !Karbol-Ch., A. xanthoderma; Geruch nach Karbol, H u. Stielbasis gilbt. !Wurzelnder Ch, A. romagnesii (wurzelt in St. Basis, Ho sternförmig geschuppt. !Perlhuhn-Ch. Hh geschuppt, riecht wie Karbol-Ch., H = gilbt, S verfärbt rosa. Alle drei sind giftige Champignons.
Untergattungen

Sektionen

 Agaricus; Ring komplex, flockig u./o. doppelt, S oft gestiefelt, F+/- rötend. Sanguiolenti; rötend, Ring einfach, hängend. Minores; klein, +/- gilbend od. bräunend. Arvenses; F langsam gilbend. Geruch angenehm. Xanthodermatei; Karbolgeruch
Allgemeines: Champignons haben nie reinweisse Lamellen im Gegensatz zu Knollenblätterpilzen!