Xerocomus, Filzröhrlinge

Last update: 12.6.03

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Gattung Xerocomus
Deutsch Filzröhrlinge
Namenshinweise xero = trocken (stimmt nur wenn nicht von Regen nass)
Literaturhinweis M.63, Bon 42
Hutform halbkugelig bis ausgebreitet
Hutfarbe gelbbraun, rotbraun, selten orange bis blutrot
Hutoberfläche trocken samtig-filzig, selten alt oder nass etwas schmierig, oft aufplatzend
Fleisch fleischig
Röhren gelb bis etwas grüngelb, relativ weit
Sporenfarbe braun bis olivebraun, selten mit etwas gelb
Stiel meist dünn, oder bauchig, selten knollig, nicht genetzt aber oft längsfasrig berindet
Vorkommen Wälder
Besonderes  
Wertbeurteilung Keine giftigen Arten, die bekannten Filzröhrlinge sind essbar. Ausnahmen; X. parasiticus, X. leonis, X. truncates. Achtung: Maronen-R. (X. badius) reichert besonders gerne Cäsium an (Tschernobyl). 
Grösse mittelgross
Bestimmungshinweise Meist in Unterscheidung von Ziegenlippe (X. subtomentosus), Maronen- (X. badius), und Rotfuss-Röhrlinge (X.chrysenteron). X. parasiticus (Schmarotzer-Röhrling) wächst büschelig auf Kartoffelbovist.
Weitere Hinweise Röhren ohne Schnallen (gutes Mikroskop zum Nachweis nötig)
Untergattungen

Sektionen

Xerocomus; P weit, zusammen-gesetzt, lebhaft gb, F nicht od. schwach blauend. Chrysenteri; Hh bald aufplatzend, F unter Hh oft lebhaft gb oder rötlich, blauend. Pseudoboleti; P klein, wie bei Boletus
Allgemeines: