Boletus, Dickbauchröhrlinge

Last update: 12.6.03

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Gattung Boletus 
Deutsch Dickbauchröhrlinge
Namenshinweise boletus = essbarer Pilz (was nicht stimmen muss)
Literaturhinweis M.65, Bon 34
Hutform konvex bis ausgebreitet
Hutfarbe farbenreich
Hutoberfläche meist trocken, feinfilzig oder kahl
Fleisch fleischig
Röhren leicht ablösbar, klein bis mittelgross, regelmässig, jung meist weiss, im Alter gelblich bis olive, bzw. orange bis tiefrot, nie mit grellen Farben, z.T. blauend
Sporenfarbe olive - olivebraun
Stiel meist dickbauchig, genetzt oder feinflockig, selten keine Struktur
Vorkommen Wälder
Besonderes Mykorrhizapilze
Wertbeurteilung Arten mit mildem Geschmack und ohne orange-rotfärbung an P sind essbar, Ausnahme Netzstieliger Hexenröhrling (B. luridus)
Grösse mittel- bis sehr gross
Bestimmungshinweise P orange bis rot = Hexen-, Satans-R.. Jung P weiss und Netz am S weiss bis bräunlich = Steinpilze,  Rest kein oder gelblich bis rötliches Netz am S
Weitere Hinweise Netzstieliger Hexen-R.; Fleisch ist unter den Poren rot. Satanspilz; Fleisch mit ekelerregendem Geruch, grobes braunes Netz am S = Gallen-Röhrling,
Untergattungen

Sektionen

Boletus;P jung ws, dann gb - oliv. Appendiculati;P gb +/- blauend H +/- gefärbt, S spindlig-keulig, z.T. wurzelnd, F blauend, mild. Calopodes;P gb, H weisslich, bitter. Luridi; P rt, H +/- bn - orangebn. Purpurei; P rt, H +/- ws, F bitter.
Allgemeines zu Röhrlingen: Weisshütige Röhrlinge sind entweder giftig, bitter oder schwer verdaulich. Arten mit schmierig-klebrigen Hütten haben oft abführende Wirkung. Bei den Röhrlingen kann die Farbe Rot oft als Warnfarbe interpretiert werden, jedoch sind nicht alle Röhrling mit roten Farben giftig, ebenso wenig sind alle Röhrlinge ohne rote Farben ungiftig!