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| Diese Seite soll über Pilzgifte
und Vergiftungssymptome aufklären. |
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| Vorwort |
| Die
wichtigsten Pilzvergiftungen |
Pilzvergiftungen mit möglichem
tödlichen Ausgang  |
| Phalloides-Syndrom |
| Gyromitrin-Syndrom |
| Orellanus-Syndrom |
| Paxillus-Syndrom |
Rhabdomyolyse |
| Pilzvergiftungen
im Normalfall ohne tödlichem Ausgang |
| Gastrointestinales-Syndrom |
| Paxillus-Syndrom |
| Muscarin-Syndrom |
| Ibotensäure-Syndrom |
| Coprinus-Syndrom |
| Psilocybin-Syndrom |
| Vergiftungen durch normalerweise
essbare Pilze |
| Unechte
Pilzvergiftungen |
| Pilzallergien |
| Schlussbemerkung |
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| Vorwort |
| Den wichtigsten Grundsatz der Toxikologie formulierte bereits
im 16. Jahrhundert Theophrastus Bombastus von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus: |
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"Was
das nit gifft ist? Alle ding sind gifft. Allein die dosis macht das ein ding nicht gifft
ist." |
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| Er sagte damit aus, dass ein Stoff, in einer gewissen
Menge genossen, dann ein Gift ist, wenn die genossene Menge nach dem Eindringen in den
Organismus zu Funktionsstörungen führt. Pilzgifte gibt es bei vielen Pilzen, auch bei
Arten welche nahe mit guten Speisepilzen verwandt sind. Pilzgifte wurden auch in der
Geschichte immer wieder dazu benutzt, unliebsame politische Gegner oder
Partner?!, und sonstige
unbeliebte Zeitgenossen, ins Jenseits zu befördern. So wurde zum Beispiel, wie es der
Literatur zu entnehmen ist, auch der römische Kaiser Claudius im Jahre 54 n. Chr.
Opfer eines solchen Mordanschlages (Pilzmahlzeit
zubereitet von seiner Gemahlin
Agrippina). Allerdings beschränken
sich solche Taten nicht nur auf Pilze, es gibt auch eine ganze
Menge hochgiftiger Pflanzen. Auch heute treten, meist nicht
beabsichtigte, Pilzvergiftungen auf, welche teilweise harmlos, aber leider auch immer
wieder tödlich, oder mit schwersten organischen Schäden enden. Die Literatur berichtet
von ca. 200 bekannten Giftpilzen und jedes Jahr ereignen sich durch unkontrollierte Pilze
immer wieder leichte bis schwere, ja sogar tödliche Vergiftungsfälle. |
| Anmerkung: Ich bin kein Mediziner, die
folgenden Informationen stammen aus der Fachliteratur. |
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| Die
wichtigsten Pilzvergiftungen |
| Man kann zwischen früh auftretenden Beschwerden (15
Minuten bis 4 Stunden nach der Pilzmahlzeit) und spät auftretende
Beschwerden (4 Stunden bis Wochen nach der Pilzmahlzeit) unterscheiden.
Früh auftretende Beschwerden können meist den leichteren
Pilzvergiftungen zugewiesen werden (mit Ausnahmen!), während
spät auftretende Beschwerden oft auf gefährliche Pilzvergiftungen
hinweisen, welche sogar lebensgefährlich sein können. Eine kürzere Latenzzeit
kann aber nicht unbedingt als Entwarnung vor tödlich giftigen Pilzen angesehen
werden. In einem Mischgericht können durchaus auch tödliche Pilze mit einer längeren
Latenzzeit verwendet worden sein. Verlassen Sie sich nicht auf die
Latenzzeiten sondern handeln Sie sofort wen Ihnen nach einer
Pilzmahlzeit unwohl ist. Rufen Sie dazu (für die Schweiz) das TOX
an. Dieses hilft Ihnen 24 Stunden pro Tage und 7 Tage die Woche weiter. In
andern Ländern gibt es ähnliche Institutionen. |
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| Pilzvergiftungen können in 3 Kategorien aufgeteilt
werden. |
| -Gefährliche Pilzvergiftungen
mit tödlichem Ausgang |
| -Leichtere
Pilzvergiftungen, im Normalfall nicht tödlich |
| -Vergiftungen durch normalerweise
essbare Pilze |
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| Pilzvergiftungen mit möglichem
tödlichen Ausgang |
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| Lange Latenzzeit: 4-24 Stunden und mehr
(bis Wochen) |
| Wichtiger Hinweis: Bei Übelkeitserscheinungen
innerhalb von 4-8 Stunden oder länger nach dem Genuss von Pilzen
unbedingt sofort einen sachverständigen Arzt, den örtlichen Spital oder einen
Spezialisten kontaktieren. Diese Maßnahme kann lebensrettend sein! |
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| Verschiedene Pilzgifte dieser Gruppe rufen
unterschiedliche Symptome auf. Es kann nach drei Symptomen unterschieden werden; |
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| Phalloides-Syndrom |
| Giftstoffe: Amatoxine (gefährliche
Lebergifte) |
| Symptome: Bauchkrämpfe, Erbrechen,
Durchfall, Schwindel, evtl. Kollaps, Leberschädigung (Gelbsucht). Die drei unten
aufgeführten Knollenblätterpilze sind die, für Todesfälle am häufigsten
verantwortlichen Giftpilze, wobei der grüne Knollenblätterpilz für rund
95% aller tödlich endenden Pilzvergiftungen verantwortlich ist. |
| Durch gefährliche Zellgifte führen die Amatoxine zu
schweren Schädigungen der inneren Organe. Die tödliche Dosis liegt bei etwa 0,1mg/kg
Körpergewicht. Bei einem Anteil von ca. 15mg pro 100gr Frischpilz entspricht dies bei
einer Person mit 70kg Körpergewicht also rund 50gr Frischpilz oder anders herum ein
einziger Pilz. Der Tod tritt nach 3-8 Tagen durch Leberversagen (Delirium und Komma) ein. |
| Krankheitsbild: Nach anfänglicher Übelkeit, gefolgt durch Gastroenteritis mit heftigen Brechanfällen und schmerzhaften,
übelriechenden, oft blutigen Durchfällen, die tagelang anhalten können, sowie starken
Schweißausbrüchen und Wasserverlust, tritt eine Phase der scheinbaren Besserung ein.
Danach treten Symptome wie Druckempfindlichkeit im Bereich der Leber, Gelbsucht sowie
starke Magen- und Darmblutungen auf. Nach 3-8 Tagen führt ein Leberversagen zum Kollaps. |
| verantwortliche Pilze: |
| Hauptverursacher |
grüner Knollenblätterpilz |
Amanita phalloides |
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Frühlings-Knollenblätterpilz |
Amanita verna |
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Kegelhütiger bzw. Spitzhütiger
Knollenblätterpilz |
Amanita virosa |
| weiter in |
kleine Giftschirmlinge |
Lepiota: z. B. Lepiota helveola, Lepiota
castanea, Lepiota brunneoincarnata |
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verschiedene Häublinge |
Galerina: z.B.
Galerina
marginata und Sektion Naucoriopsis |
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| Gyromitrin-Syndrom |
| Giftstoffe: Gyromitrin |
| Symptome: Der Giftstoff führt zu
schweren Leber- und Nierenschäden, sowie Störungen des Zentralnervensystems. Er führt
bei schweren Vergiftungen und nach 2-3 Tagen zum Tod durch Atemstillstand und
Kreislaufzusammenbruch. |
| verantwortliche Pilze: |
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Frühjahrslorchel |
Gyromitra esculenta |
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evtl. weitere Lorchelarten |
Gattung Gyromitra |
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| Orellanus-Syndrom |
| Giftstoffe: Orellanine |
| Symptome: Der Giftstoff kann bei einer
Latenzzeit von bis zu zwei Wochen und mehr, zu Nierenschäden mit gänzlichem Ausfalls des
Organs führen (Niereninsuffizienz). |
| verantwortliche Pilze: |
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| Die Giftigkeit dieser Pilze konnte erst
durch eine Massenvergiftung in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts
aufgedeckt werden. |
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| Paxillus-Syndrom
(Achtung!! Kurze Latenzzeit!!) |
| Giftstoffe: Nach wiederholtem Verzehr
von Paxillus
involutus, kann es zusätzlich zum Gastrointestinalen Syndrom zu einer
Hämolyse infolge einer Antikörperreaktion, kommen. |
| Symptome: 15 Minuten bis 2 Stunden nach
Verzehr treten Kollaps, Bauchkoliken, Brechdurchfälle und Blut im Urin auf. Die Hämolyse
kann einen schweren Kreislaufkollaps mit schwerem Nierenversagen bewirken. |
| verantwortliche Pilze: |
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| Dieser Pilz galt viele Jahre als essbar und
wurde relativ spät als Giftpilz entlarvt. Dies wohl auch aufgrund der
Tatsache, dass man diesen Pilz mehrfach verzehren muss bis es zu den
lebensbedrohenden Vergiftungen kommt. |
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Rhabdomyolyse |
| Giftstoffe: Nach wiederholtem Verzehr
von Tricholoma equestere (Grünling), kann es zu einer Rhabdomyolyse
kommen. Dabei kommt es zum Zerfall und Abbau von Muskelfasern (auch der Herzmuskulatur). |
| Symptome: Tage nach dem Verzehr
zeigen sich Muskelschmerzen, Bewegungsschwäche, Müdigkeit,
Schwitzen, beschleunigtes Atmen bis Atemnot, Übelkeit, Hautrötung im
Gesicht, verbunden mit einer Dunkelfärbung des Urins. Die Rhabdomyolyse
kann zum Tod durch Nieren- oder Herzversagen führen. |
| verantwortliche Pilze: |
| Hauptverursacher |
Grünling |
Tricholoma equestere |
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| Die neue Erkenntnis das der Grünling giftig
ist, kommt aufgrund mehrerer schwerer und tödlicher
Vergiftungsfälle in den Jahren 2001 und 2002, welche in Zusammenhang mit
T. equestere gebracht werden konnten, zustande. Der Grünling (T. equestere) wird in
den
Pilzbüchern als Speisepilz bewertet!!! Dieser Pilz ist von der Liste der
Speisepilze zu streichen! |
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| Pilzvergiftungen
im Normalfall ohne tödlichen Ausgang |
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| Kurze Latenzzeit: 1/4 bis 4 Stunden |
| Auch wenn der Verzehr dieser Pilze in der Regel ohne
tödlichen Ausgang endet, so sollte auf deren Verzehr auf jeden Fall verzichtet werden. |
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| Gastrointestinales
Syndrom |
| Giftstoffe: meist noch unbekannt |
| Symptome: Verschiedene giftige
Substanzen führen zu starken Reizungen des Verdauungstraktes und lösen zum Teil starke
Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfälle aus. |
| verantwortliche Pilze: |
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| *siehe auch unter Pilzvergiftungen mit möglichem
tödlichen Ausgang unter Paxillus Syndrom |
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| Muscarin-Syndrom |
| Giftstoffe: Muscarin |
| Symptome: Schweißausbrüche,
Hitzegefühl, Pupillenverengung*, Speichelfluss, Tränenfluss, Erbrechen,
Durchfälle. |
| *vergleiche Ibotensäure-Syndrom |
| verantwortliche Pilze: |
| Hauptverursacher |
Ziegelroter Risspilz |
Inocybe patouillardii |
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Kegeliger Risspilz |
Inocybe rimosa |
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Weisser Feldtrichterling |
Clitocybe dealbata |
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Rinnigbereifter Trichterling |
Clitocybe rivulosa |
| verdächtig |
alle Risspilze |
Gattung Inocybe |
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verschiedene weiße Trichterlinge |
Gattung Clitocybe |
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| Ibotensäure-Syndrom |
| Giftstoffe: Ibotensäure, Muscimol,
Muscazon |
| Symptome: Rauschzustand,
Tobsuchtsanfälle, Verwirrtheit, Halluzinationen, Gehstörungen, Bauchschmerzen,
Muskelzuckungen, Pupillenerweiterung*, tiefe
Schlafzustände |
| *vergleiche
Muscarin-Syndrom |
| verantwortliche Pilze: |
| Hauptverursacher |
Fliegenpilz |
Amanita
muscaria |
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Königs-Fliegenpilz |
Amanita regalis |
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Pantherpilz |
Amanita pantherina |
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| Coprinus-Syndrom |
| Giftstoffe: Coprin |
| Symptome: Schwindel, Gesichtsrötung,
Atembeschwerden, Pulsanstieg und Brustschmerzen wenn 1-2 Tage vor dem Verzehr
Alkohol konsumiert wurde, bzw. bis 2 Tage nach der Pilzmahlzeit bei
Alkoholgenuss! Coprin verhindert, oder verlangsamt den Abbau von Alkohols
und führt zur Alkoholvergiftung. |
| verantwortliche Pilze: |
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| Psilocybin-Syndrom |
| Giftstoffe: Psilocybin, Psilocin |
| Symptome: Rauschzustände,
Halluzinationen, Euphorie, Angstzustände, Gehirnstörungen, Blutdruckabfall. Achtung!
Nichts zum spielen und nicht harmlos! Die Vergiftungsfälle
durch falschen Umgang haben in den letzten Jahren zugenommen. Rund 30%
aller Pilzvergiftungen können in der Schweiz auf den Konsum von
sogenannten Drogenpilze zurückgeführt werden. |
| verantwortliche Pilze: |
| Hauptverursacher |
Spitzkegeliger Kahlkopf |
Psilocybe* semilanceata |
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Kubanischer Kahlkopf |
Psilocybe* cubensis |
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Blauender Kahlkopf |
Psilocybe* cyanescens |
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Weitere Arten der Kahlköpfe |
Gattung Psilocybe* |
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* neu Stropharia zugeordnet |
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| Vergiftungen durch
normalerweise essbare Pilze |
| Pilze sind allgemein schwer verdaulich und können auch
Beschwerden erzeugen, wenn zu viel davon konsumiert wird (Paracelsus), oder diese bereit
verdorben sind. Pilze sollten nie roh verzehrt werden (auch keine Zuchtchampignons).
Wildpilze schon aus rein hygienischen Gründen und der Gefahr von Krankheitserregern
(siehe Fuchsbandwurm) nicht. Auch die Verwendung von zu viel Fett beim braten
kann zu Beschwerden führen. Man unterscheidet weiter in; |
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| Unechte
Pilzvergiftungen |
| Unechte Pilzvergiftungen entsprechen einer
Lebensmittelvergiftung durch verdorbene Pilze (überalterte, falsch gelagerte, falsch
zubereitete, falsch verpackte, falsch konservierte, oder rohe Pilze, Schimmel, Bakterien
und sonstige Krankheitserreger). |
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| Pilzallergien |
| Betrifft Personen, welche eine angeborene oder erworbene
Überempfindlichkeit auf den Konsum von gewissen Pilzen aufweisen. |
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| Schlussbemerkung zu den Pilzvergiftungen |
| Ich bin seit Jahren davon überzeugt, dass
so manche echte Pilzvergiftung nicht auf den Konsum von irgendwelchen Pilzen
zurückgeführt werden konnte. Die neuesten Erkenntnisse wie Tricholoma
equestere (Grünling), sowie andere ähnlich gelagerte Fälle, bestätigen meine These. Ich bin mir sicher,
dass noch etliche neue Erkenntnisse über giftige Pilze auf uns zukommen
werden. Der Grossteil der Pilze ist noch nicht ausreichend auf Gifte
untersucht worden. Noch unbekannte giftige Arten werden nur erkannt wenn sie mehr oder
weniger brutal zuschlagen. Was aber unbekannte Gifte, deren Auswirkungen
wir nicht direkt schmerzhaft spüren, für Langzeitauswirkungen haben
können ist noch unerforscht. Aus diesem Grunde rate ich nach wie vor nur anerkannte Speisepilze
zu konsumieren. |