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Schutzverordnung des Kt. Thurgau

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Last Update: 24.12.05

Auszug aus der Verordnung des Regierungsrates des Kantons Thurgau zum Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Natur und der Heimat, vom 29.März 1994
Schutz von Pilzen
§ 38/1 Das Sammeln, Ausgraben oder Beschädigen sämtlicher höherer Pilze im Wald ist untersagt.
§ 38/2 Von diesem Verbot ausgenommen sind:

1.

Pilzarten, welche durch das Departement zu Speisezwecken freigegeben werden. (Liste ist zu beziehen beim Kantonalen Laboratorium oder beim Departement für Bau und Umwelt, oder hier).

2.

Hallimasch (Armillaria mellea) und Nebelgrauer Trichterling (Clitocybe nebularis).

3.

Forstschädlinge.
§ 38/3 Von allen Arten dürfen wenige Exemplare zu Studienzwecken oder zur Vorlage bei der amtlichen Pilzkontrolle gepflückt werden.
Sammelbeschränkung
§ 39 Von den nach § 38 Absatz 2 Ziffer 1 frei gegebenen Pilzarten dürfen pro Tag und Person höchstens 1 Kilogramm Frischgewicht gepflückt werden.
Pflückverbot
§40/1 In Naturschutzzonen gilt ein absolutes Pflückverbot für sämtliche Pilzarten.
§40/2 In besonderen Fällen, namentlich zu Studienzwecken, kann die Fachstelle Ausnahmen bewilligen.
Die Unterlagen und das Merkblatt (Positivliste) kann beim Kantonalen Lebensmittelinspektorat bezogen werden:


Kantonales Laboratorium
Spannerstr. 20
8500 Frauenfeld
052 724 22 64

und hier die eidgenössische Verordnung über Speisepilze
Beachten Sie auch die Schutzverordnungen der umliegenden Länder