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Last Update: 25.9.06 |
| Was hat die Mikroskopie mit der Mykologie
zu tun? |
| Die Mikroskopie ist ein unverzichtbarer
Bestandteil der Mykologie. Die Tatsache, dass es so viele
verschiedene Arten gibt und diese oft so nahe verwandt sind, dass
sie sich makroskopisch
kaum mehr unterscheiden, verlangt für deren Bestimmung den Einsatz
weiterer Untersuchungsmethoden. Erschwerend kommt
hinzu, dass die rein äußerliche, optisch Erscheinung ein und der
selben Art, abhängig von Alter, klimatischen Verhältnissen,
Standort, der Wuchsform, und sonstiger, verschiedener
Umgebungsvariablen etc., sehr variabel ist und so nur allzu oft zu
Verwechslungen führen kann. Mittels der Mikroskopie können viele,
von bloßem Auge nicht sichtbare Eigenschaften genauer untersucht
werden. So zeigen z.B. die Sporen, unabhängig vom rein
makroskopischen Aussehen des Pilzes, oft arttypische mikroskopische Eigenschaften
die eine rein makroskopische Bestimmung erleichtert, bestätigt,
oder eine solche als falsch entlarvt. Außer den Sporen gibt es noch
viele weitere Mikromerkmale bei der Suche nach der genauen Art, dazu
jedoch später mehr. Ebenso wichtig sind die Reaktionen auf gewisse
Chemikalien welche makroskopisch, oder mikroskopisch nachgewiesen werden können. Ein Beispiel: ist man
nicht sicher ob man ein genießbares Stockschwämmchen (Pholiota
mutabilis), oder einen Gifthäubling (Galerina
marginata) vorliegen hat, (die beiden Arten ähneln sich sehr
stark), genügt der Nachweis der chemischen Reaktion der Sporen auf das
Melzer Reagenz um absolute Sicherheit zu erlangen. Für die
Beweisführung in dem vorgelegten Beispiel genügt unter dem Mikroskop ein
winziges Stückchen der Lamellen, welches kleiner als 0,1mm groß sein kann (so klein wie man es von Hand eben noch präparieren
kann). Die Pilze machen einem aber auch hier, wie bei der
makroskopischen Bestimmung, die Sache nicht einfach und es sind oft
mehrere Präparate und zum Teil komplizierte, chemische Analysen nötig um absolute
Klarheit zu erlangen. Der Einsatz solcher Bestimmungsmethoden kann
natürlich weder im Wald noch auf einer Pilzkontrollstelle angewandt
werden, da Untersuchungen solcher Art meist sehr zeitintensiv sind.
Zudem werden solche Methoden nur von Spezialisten und sonstigen
"angefressenen" getätigt und dürften den Rahmen des
"normalen" Pilzsuchers sprengen. Trotzdem soll hier
aufgezeigt werden, was es außer dem Speisepilzsammeln sonst noch in
der Mykologie gibt und warum die Aussagen eines, rein makroskopisch
bestimmenden Pilzkontrolleurs oft eingeschränkt sind und dieser,
mangels genaueren Untersuchungsmöglichkeiten im Zweifelsfalle einen Pilz lieber
zurückhält als ihn zum Verzehr freizugeben. |
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| Diese Seiten sollen einige Einblicke und Informationen
über die Bedeutung der Mikroskopie in der Mykologie beleuchten. Ich
selber besitze unter anderem ein älteres Labormikroskop,
das berühmte M20
von Wild Heerbrugg. Ein ehemals über 20'000.- Schweizer Franken
teures, und ausgezeichnetes Präzisionsgerät. Leider verfügt
dieses Mikroskop nicht über einen Phototubus, weshalb gezeigtes
Fotomaterial , für welches ich mich eines Behelfstrickes bedienen
werde, qualitative Einbussen mit sich bringen wird. |
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| Leider kann ich mangels Zeit das Thema
Mikroskopie vorläufig nicht weiterverfolgen. |
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