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Was sind Pilze?

Hier eine biologisch/ökologische Betrachtung des Webmasters

Last Update: 29.1.05

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Was sind Pilze?
Pilze sind weder Pflanzen noch Tiere. Da sie kein Chlorophyll besitzen, sind Sie nicht, wie die Pflanzen, in der Lage Sonnenlicht in Energie umzuwandeln, sondern sind wie wir auf die Verwertung von organischen Stoffen angewiesen. Sie bilden in der Biologie ein eigenes Reich und sind  den Tieren, durch ihre Ernährungsart, aber auch durch das Chitin, näher verwandt als den Pflanzen. Weltweit sind über 100'000 Pilzarten bekannt. Davon bilden die Großpilze, wie sie der Pilzsammler kennt, mit ca. 4000-5000 Arten in Europa nur einen kleinen Teil. In sichtbare Erscheinung treten dabei nur die Fruchtkörper, die im Volksmund als Pilz bezeichnet werden.  Der eigentliche Pilz in Form des Myzels lebt zumeist unsichtbar in seinem Substrat und wird meist nicht erkannt. Man könnte Pilze grob gesagt mit einem vergrabenen Apfelbaum, welcher hie und da einen oberirdischen Apfel als Frucht ausbildet vergleichen. Die Pilze stellen einen wesentlichen Bestandteil des Ökosystems dar (siehe auch unter Wissenswertes). Sie sind, durch Abbauaufgaben zu einem großen Teil dafür verantwortlich, dass die durch die Bildung von Biomasse gebundenen Mineralien und chemischen Stoffe in dem geschlossenen Kreislauf "Raumschiff Erde" für die Bildung neuer Organismen laufend wieder frei gegeben werden. Sie bilden weiter mit der Symbiose eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Gesunderhaltung von Pflanzen. Pilze wirken durch ihre Einflussnahme in die Umwelt sogar auf das Klima ein und tragen eine wichtige Schlüsselrolle in der Ökologie. Sie bilden einen unverzichtbarer Bestandteil des biologischen Gleichgewichtes.