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| Hier werden verschiedene Themen rund um die
Mykologie behandelt. Weitere Unterthemen über das Menü. |
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| Was sind Pilze? |
| Pilze sind weder Pflanzen noch Tiere. Da sie kein
Chlorophyll
besitzen, sind Sie nicht, wie die
Pflanzen, in der Lage Sonnenlicht in Energie umzuwandeln, sondern sind
wie wir auf die Verwertung von organischen Stoffen angewiesen. Sie bilden in der
Biologie ein eigenes Reich und sind den Tieren, durch ihre
Ernährungsart, aber auch durch das Chitin, näher
verwandt als den Pflanzen. Weltweit sind über 100'000 Pilzarten
bekannt. Davon bilden die Großpilze, wie sie der Pilzsammler kennt, mit ca.
4000-5000 Arten in Europa nur einen kleinen Teil. In sichtbare Erscheinung treten
dabei nur die
Fruchtkörper, die im Volksmund als Pilz bezeichnet werden. Der eigentliche Pilz in Form des
Myzels lebt
zumeist unsichtbar in seinem Substrat
und wird meist nicht erkannt. Man könnte Pilze
grob gesagt mit einem vergrabenen Apfelbaum, welcher hie und da einen
oberirdischen Apfel als Frucht ausbildet vergleichen. Die Pilze stellen einen wesentlichen Bestandteil des
Ökosystems dar (siehe auch unter Wissenswertes). Sie sind, durch Abbauaufgaben
zu einem großen Teil dafür
verantwortlich, dass die durch die Bildung von Biomasse
gebundenen Mineralien und chemischen Stoffe in dem geschlossenen
Kreislauf "Raumschiff Erde" für die Bildung neuer Organismen laufend
wieder frei gegeben
werden. Sie bilden weiter mit der Symbiose
eine wichtige Rolle bei der Entwicklung
und Gesunderhaltung von Pflanzen. Pilze wirken durch ihre Einflussnahme
in die Umwelt sogar auf das Klima ein und tragen eine
wichtige Schlüsselrolle in der Ökologie. Sie bilden einen
unverzichtbarer Bestandteil des biologischen
Gleichgewichtes. |
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